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Waechter Eberhard, Dr.

Ich bin am 19. November 1946 in Graz geboren. Mein Interesse für Technik hat sich schon sehr früh bemerkbar gemacht und in den ersten Jahren meines Lebens, vor allem meine Mutter zur Verzweiflung gebracht, weil ich bei jeder Maschine stehen bleiben wollte und nur sehr schwer (übrigens unabhängig vom Wetter) zum Weitergehen zu bewegen war. An die erste Dampfwalze, mit der in der Leonhardstraße, neben den „Ursulinen“, die Straße repariert wurde, erinnere ich mich noch so als wäre es gestern gewesen und auch die Besuche mit meinem Vater am Grazer Hauptbahnhof geraten nicht in Vergessenheit, weil sie zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen zählen.
Zu einer Entscheidung, mich mein restliches Berufsleben, hauptberuflich mit Technik zu beschäftigen, ist es aber nicht gekommen, weil es in meiner Familie nur Ärzte (Großmutter, Großvater, Vater, Onkel und Schwester) Juristen (Großvater) und Künstler (Onkel Sänger und später Volks – und Staatsoperndirektor in Wien und Bruder Schauspieler www.shakespeare-festspiele.at ) gegeben hat, die sich nicht für Technik interessiert haben, was mich als Jugendlichen natürlich stark in meiner Berufswahl beeinflusst hat.
Die Volksschule habe ich in Graz, in der Elisabethschule, besucht. Da meine Eltern 1956 nach Wien gezogen sind, habe ich die Mittelschule in Wien besucht und bin, weil ich in eine Wienerin verliebt war, auch zum Medizinstudium in Wien (statt nach Innsbruck zu gehen) geblieben, was den Löseprozess von meinem sehr liebevollen Elternhaus nochmals deutlich erschwert und verzögert hat.
In meiner ersten Ehe bin ich zunächst nach Oberösterreich und dann nach Salzburg gezogen und bin am LKH Salzburg zuerst Turnusarzt und dann Facharzt für Chirurgie geworden. Durch einen Zufall bin ich am Ende meiner Facharztausbildungszeit in Salzburg, Tauschpartner eines Kinderchirurgen geworden und war von diesem Fach sofort total fasziniert. Um Kinderchirurg zu werden bin ich von Salzburg nach Kärnten übersiedelt und lebe seit 1988 in Klagenfurt. Ich war bis zu meiner Pensionierung am 01. Dezember 2011 zuletzt der erste Oberarzt an der Kinderchirurgie am LKH Klagenfurt.
Ich bin nach vielen Jahren, in denen ich mich gefragt habe, warum ich nicht Technik oder Maschinenbau oder etwas Ähnliches studiert habe, mit dem Hauptberuf Medizin sehr glücklich und zufrieden geworden und für die Technik ist eben erst in der Pension Zeit.
In zweiter Ehe bin ich mit einer Kärntnerin (Praktische Ärztin in Klagenfurt, zwei Töchter aus erster Ehe) verheiratet. Leider interessiert sich weder meine Frau noch eines meiner 3 Kinder aus erster Ehe, noch eine meiner beiden Stieftöchter für eines meiner technischen Hobbys.
Ich trage schon seit vielen Jahren meine "Werkstatt" zusammen, die nächstes Jahr fertig werden sollte.
2008 bin ich in den Kauf einer BR 64 in 5 Zoll, aus einer Verlassenschaft in Holland, die in einer Modellbauzeitschrift inseriert war, „geschlittert“ und so bereits vor meiner Pensionierung zum DBC-Graz gekommen.
Vor meiner Entscheidung zu Gunsten Echtdampf habe ich mich viele Jahre für alte Autos (aus den 30-er und 60-er Jahren) und Motorräder (aus den 20-er und 30-er Jahren) interessiert.
Im Museum in Ferlach http://www.nostalgiebahn.at steht seit mehr als 10 Jahren, als Leihgabe, die Drehleiter (Mercedes - Metz) der Freiwilligen Feuerwehr Zell am See, die ich vor vielen Jahren gekauft habe. Mit diesem Hobby habe ich viel Zeit und viel Geld verloren (kein Kommentar !). Ich habe viele Jahre an meinen Fahrzeugen selbst herumgebastelt, will das aber nicht mehr fortsetzen und verkaufe Fahrzeug um Fahrzeug, um mein neues Hobby finanzieren zu können.
Aus der Verlassenschaft nach Hans Baum habe ich 2011 seinen wunderschönen Bayrischen Zug mit der S 3/6, einem Gepäckwagen und 2 Personenwagen gekauft.
Sobald meine Werkstatt fertig ist, will ich beim Gartenbahnmodellbau bleiben und werde alles was ich bisher in Spur N, H0 und LGB zusammengetragen habe, in diese Spurweite tauschen.
Ob ich es schaffen werde, ein guter Modellbauer zu werden, wird sich zeigen – jedenfalls bin ich voller guter Vorsätze es zu versuchen. Besonders schön finde ich, dass alle „Gartenbahner“, die ich bis jetzt kennen gelernt habe, bereit sind Anderen zu helfen, sie zu unterstützen und ihnen mit Rat und Tat beizustehen, weil ich das in meinen anderen Hobbys nie in diesem Maße erlebt habe. zurück zur Mitgliederliste